Neuigkeiten
Eröffnung des Internationalen Ferienlagers am 15. August 2022
Liebe Freunde und Unterstützer des St. Georg Ritterordens,
nur noch paar wenige Tage trennt uns vom Beginn des Ferienlagers. Eine Woche voller Spaß und Unterhaltung erwartet die Kinder und Jugendlichen aus der Ukraine, Ungarn, Slowakei und Deutschland.
Das möchten wir natürlich gebührend feiern. Wir laden euch daher herzlich zu unserer Eröffnungsfeier ein. Neben einem abwechslungsreichen Programm ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Wir freuen uns auf einen entspannten Abend mit euch in geselliger Runde.
Ritterschlag in Visegrád
&
Durchführung von weiteren Hilfslieferungen
Auch im April haben wir als Großpriorat zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Menschen in der Ukraine schnell und unkompliziert Hilfe zukommen zu lassen.
Durchführung des Spendentransports in die Ukraine
Bereits zu Beginn des Monats nahm die Großspende der Firma emCare mit dringend gebrauchten Pflege- und Inkontinenzmitteln den Weg in Richtung Ukraine.
Nach Ankunft der Hilfsgüter am Samstag, 08. April in der ungarischen Stadt Visegrád wurden diese umgehend umgeladen und bereits am frühen Morgen des nächsten Tages durch unseren Ordenskanzler Baron László Cseke persönlich in die Ukraine gefahren, wo die Mitglieder unseres Ordens die Verteilung der Hilfsgüter verantworten.
Durch die großartige Spendenbereitschaft von Freunden, Unterstützern und Mitgliedern des Ritterordens können nicht nur die finanziellen Hilfsmaßnahmen für die Ukraine kontinuierlich fortgesetzt, sondern auch neue Hilfsgütertransporte in die Ukraine immer wieder aufs Neue realisiert werden.
Teilnahme am Ritterschlag in Visegrád mit Durchführung einer Hilfslieferung
Nach zweijähriger pandemiebedingter Unterbrechung fand am 23. April 2022 erstmals wieder der Ritterschlag des St. Georg Ritterordens in der ungarischen Königsstadt Visegrád statt. Durch die engagierte Unterstützung unseres Ritterbruders Stefan Kleer war es uns möglich, die Anreise zur Investitur mit einem weiteren Hilfstransport zu verbinden. Die Transporter wurden vollgepackt mit medizinischen Hilfsmitteln (u.a. Rollatoren und Rollstühle) auf die lange Reise nach Visegrád geschickt.
Trotz einer Gesamtfahrdistanz von über 2400 Kilometern nahmen der Vorstandsvorsitzende des Vereins Prof. Franz Lorenz sowie die Schatzmeisterin Bettina Mutz-Lorenz, der Prior des Priorat Saarland Stefan Stein sowie Großprior Patrick Konzer und seine Stellvertreter die lange Reise auf sich, um die Hilfsgüter zu übergeben und neue grenzüberschreitende Projekte mit dem Kanzler sowie Prioraten aus ganz Europa abzustimmen.
Bereits von Beginn an stand dabei fest: Die Hilfe für die notleidenden Menschen in der Ukraine muss mit gleichem Engagement als Schwerpunktaktivität fortgesetzt werden. Gleichzeitig wollen wir auch ein erneutes Symbol im Zeichen des europäischen Zusammenhalts und Solidarität setzen und weitere grenzüberschreitende Projekte in Europa anstoßen.
Aufnahme des Priorats Niederlande & Ausblick auf das internationale Feriencamp zwischen 14. und 21. August
Vor diesem Hintergrund freut es uns besonders, euch mitteilen zu dürfen, dass das Großpriorat noch internationaler wird. Das bereits grenzüberschreitend arbeitende Großpriorat darf das neu gegründete Priorat Niederlande unter der Leitung von Rt. Koen Scharrenberg ganz herzlich willkommen heißen. Wir freuen uns sehr auf die enge Zusammenarbeit mit dem Priorat Niederlande und sind fest überzeugt, dass wir im Schulterschluss erfolgreich einen Beitrag zur europäischen Völkerverständigung leisten werden.
Nach zweijähriger coronabedingter Pause wird so etwa das internationale Ferienlager des Ritterordens zwischen dem 14. und 21. August am Huf-Hof im saarländischen Eiweiler (Nohfelden) stattfinden.
Die Vorstandschaft ist bereits intensiv in Abstimmung mit Freunden und Förderern des Jugendlagers, um den Kindern und Jugendlichen wieder ein einmaliges Erlebnis bieten zu können – weitere Informationen zum Programm werden wir euch natürlich in den kommenden Wochen zukommen lassen.
Gerne könnt ihr unsere Arbeit mit einer finanziellen Spende unterstützen:
Kontoinhaber: St. Georg Ritterorden Saarland e.V.
Kontonummer (IBAN): DE91 5925 2046 0100 1109 72
Bankleitzahl (BIC): SALADE51NKS
Bankinstitut: Sparkasse Neunkirchen
Verwendungszweck: Spende Ukraine Caritatives Hilfsprojekt
Wir danken für Eure Unterstützung.
Großspende der Firma emCare für die Ukraine
Seit Wochen stehen wir in engem Austausch mit Mitgliedern und Unterstützern des Ritterordens, die in der Ukraine ihre caritative Arbeit verrichten. Dabei wurden wir unter anderem darüber in Kenntnis gesetzt, dass neben den Dingen des täglichen Bedarfs insbesondere auch Pflege- und Inkontinenzmittel vor allem für ältere Mitmenschen nicht nur Mangelware, sondern schlichtweg nicht zu besorgen sind.
Mit dieser Bitte sind wir im Saarland auf die Suche nach Unterstützern gegangen und sind binnen kürzester Zeit fündig geworden. Die Firma emCare aus dem saarländischen Wadgassen, vertreten durch den Geschäftsführer Marcus Schäfer sowie seinen Sohn Mathias, hat sich zu einer großzügigen Spende bereiterklärt. So konnte unbürokratisch und schnell eine Großspende an Pflege- und Inkontinenzmitteln mit einem materiellen Gegenwert von fast 10.000 EUR organisiert und ein Transporter bereits bis zur Decke mit den Hilfsgütern beladen werden.
In den kommenden Tagen macht sich dieser Transporter auf den Weg in Richtung Ukraine: Unser Großprior Rt. Patrick Konzer wird diesen Transport persönlich und auf eigene Kosten durchführen.
Wir danken der Firma emCare von ganzem Herzen für die großartige Unterstützung.
Je mehr Menschen diese Last schultern, desto leichter wird sie für jeden einzelnen.
Kontoinhaber: St. Georg Ritterorden Saarland e.V.
Kontonummer (IBAN): DE91 5925 2046 0100 1109 72
Bankleitzahl (BIC): SALADE51NKS
Bankinstitut: Sparkasse Neunkirchen
Verwendungszweck: Spende Ukraine Caritatives Hilfsprojekt
Wir danken für Eure Unterstützung.
Spendenaktion anlässlich des Ukraine-Kriegs
Liebe Ritterbrüder und Ritterschwestern,
Werte Freunde und Unterstützer des Ritterordens,
der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat uns alle zutiefst geschockt und
bestürzt. Fassungslos müssen wir mitansehen, wie Tod, Zerstörung und unsägliches
Leid den Osten unseres gemeinsamen Hauses Europa im eisernen Griff halten.
Auch wenn wir als Orden und als Privatmenschen nur bedingt Einfluss auf die
Entwicklungen nehmen können, so müssen und können wir dennoch nicht tatenlos
zusehen. Als Mitglieder des St. Georg Ritterordens haben wir uns auf die Werte der
Caritas verpflichtet und wollen dort helfen, wo das Leid und die Not unschuldiger
Menschen am größten sind.
Bereits in den vergangenen Jahren haben wir verschiedene Hilfsaktionen in der
Ukraine realisiert. In enger Abstimmung mit unserem Ordensbruder Béla Nagy haben
wir unter anderem in der Region um Berehowe (ung. Beregszász) die Sozialstation
sowie ein Altenheim im Rahmen von verschiedenen Spendenmaßnahmen aktiv
unterstützt, um den Menschen das Leben unter den dort vorherrschenden harten
Bedingungen etwas zu erleichtern. In dieser Stunde sind wir erneut gefragt und haben
die moralische Verpflichtung, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln und
Möglichkeiten unseren Mitmenschen zu helfen.
Der Ritterorden hat in Form einer grenzüberschreitenden Aktion ein Hilfsprojekt
gestartet, in dessen Rahmen unsere Ritterbrüder und Ritterschwestern, u. a. aus
Deutschland, Österreich, der Slowakei und Ungarn, in enger Abstimmung mit der
Ordensführung in Visegrád mithilfe von Geld und Sachspenden den Menschen in der
Ukraine wie auch den bereits in die Nachbarländer geflüchteten Menschen helfen.
Unter anderem wurde das in direkter Grenznähe gelegene Haus des Ordens im
ungarischen Beregsurány für Flüchtlinge geöffnet und dient zudem als Lagerhaus für
Lebensmittel, Hygieneartikel und sonstige Dinge des täglichen Bedarfs, welche in
Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort in Form von täglichen Transporten
an die Menschen in der Ukraine verteilt werden.
Unsere werten Ritterbrüder und Ritterschwestern sowie Freunde des Ordens, lasst
uns gemeinsam mit unseren europäischen Ordensgeschwistern den Menschen in der
Ukraine helfen. In Rücksprache mit unserem Ordenskanzler starten wir vor diesem
Hintergrund eine Spendenaktion. Jede Spende, so groß oder gering sie auch ausfallen
mag, von jedem Einzelnen – Ritterbruder und Ritterschwester, Ordensmitglied,
Freund oder auch externe Unterstützer – wird einen wertvollen Beitrag dazu leisten,
das unvorstellbare Leid dieser Menschen etwas zu lindern.
Eure Spende könnt ihr auf folgendes Konto entrichten:
Kontoinhaber: St. Georg Ritterorden Saarland e.V.
Kontonummer (IBAN): DE91 5925 2046 0100 1109 72
Bankleitzahl (BIC): SALADE51NKS
Bankinstitut: Sparkasse Neunkirchen
Verwendungszweck: Spende Ukraine Caritatives Hilfsprojekt
Wir danken für Eure Unterstützung.
Wir danken für eure Unterstützung
Rt. Baron László Cseke
Ordenskanzler
Rt. Patrick J. Konzer
Großprior Saar-Lor-Lux-Alsace-Abruzzo
Rt. Dr. Bence Csizmadia & Rt. Mathias Thaus
Stv. Großprioren Saar-Lor-Lux-Alsace-Abruzzo
Rt. Stefan Stein
Prior Saarland
Rt. Prof. Dr. Franz Lorenz
Vorstandsvorsitzender des Vereins St. Georg Ritterorden Saarland e.V.
Update [13.03.2022] Wir freuen uns, euch bekanntgeben zu können, dass die Spendenaktion bereits jetzt ein voller Erfolg ist. Dank eurer Spenden können wir schon jetzt über 4.000€ für den Einkauf wichtiger Hilfsgüter verzeichnen. Und das nach nur 5 Tagen!
Erste Transporte nehmen ihren Weg in Richtung der ukrainisch-ungarischen Grenze
Nachruf Rt. Bernhard Schmidt
Sehr geehrte Ritterdamen, sehr geehrte Ritter,
soeben erhielten wir die traurige Mitteilung, dass unser geschätzter Ritterbruder, der emeritierte stellvertretende Großprior Rt. Bernhard Schmidt nach schwerer Krankheit verstorben ist.
Wir trauern um einen hochengagierten Ritterbruder, der unser Großpriorat nachhaltig maßgeblich mitgeprägt hat. Rt. Bernhard Schmidt bleibt uns als ein unglaublich umtriebiger Mensch in Erinnerung, dessen soziales Engagement im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos war. Seine ganzen Aktivitäten aufzuführen ist nahezu unmöglich.
Als erster saarländischer Ritter legt Bernhard den Grundstein auf dem das saarländische Priorat aufgebaut wurde. Dazu gehört u. a. der Aufbau unserer heutigen Struktur, war er maßgeblich mit seinem Bruder Günter die treibende Kraft bei der Gründung des fiskalischen Vereins.
Neben seiner Ordenstätigkeit verfolgte er über Jahrzehnte ein großes soziales Engagement. Angefangen von der Jugendarbeit im THW über die Kriegsgräberfürsorge, zählte zu seinem Herzensprojekt besonders das Lausbubendorf in Siebenbürgen.
Bernhard fühlte sich Zeit seines Lebens dem Europäischen Gedanken verpflichtet. Unvergessen ist uns der Festakt im Januar 2007 geblieben, bei dem er von der damaligen Europaabgeordneten Doris Pack mit der Europa-Medaille des Europäischen Parlamentes für seinen Beitrag zur Völkerverständigung und seine Verdienste um die europäische Idee ausgezeichnet wurde.
Eine Fülle hoher und höchster Ehrungen und Auszeichnungen suchte seinen Verdiensten im Sankt Georg Ritterorden gerecht zu werden. Die Werner-Eigel-Medaille sei statt aller anderen genannt.
Der Tod von Rt. Bernhard Schmidt bedeutet den Verlust einer beeindruckenden Persönlichkeit, eines kompetenten Beraters und Anregers.
Wir werden Rt. Bernhard Schmidt in lebendiger Erinnerung behalten und denken an Ihn mit Respekt und Anerkennung.
In diesen schweren Tagen des Abschieds gilt unser Mitgefühl seiner Frau Inge und seiner gesamten Familie.
In stiller Verbundenheit
Rt. Baron László Cseke
Ordenskanzler
Rt. Patrick J. Konzer
Großprior Saar-Lor-Lux-Alsace-Abruzzo
27.03.2021 | Projekt Brunnenbau im Senegal schreitet voran
Im Rahmen seiner karitativen Aufgaben hat der St. Georg Ritterorden sich entschlossen, auch in Afrika tätig zu werden.
Ende 2019 haben das Großpriorat und das Priorat beschlossen, für den Bau von Brunnen im Senegal 6 000 Euro in Tranchen für das Projektjahr 2020/2021 bereitzustellen.
Für den Bau der Schachtbrunnen wurde das Dorf Diantène in der Casamance im südlichen Senegal ausgewählt, da in diesem überwiegend christlichen Dorf besonders großer Bedarf an sauberem Trinkwasser besteht. Diantène hat ca. 600 Einwohner, davon sind ca. 300 Kinder.
Im Dorf Diantène basiert die bestehende Wasserversorgung auf traditionellen Brunnen. Aufgrund der geologisch bedingten geringeren Brunnentiefe (angenommen waren ca. 13 – 15 Meter), die Möglichkeit der Ausrüstung der Brunnen mit einfacher Fördertechnik (Galgen, Rollen für Förderung mit Seil und Eimer anstatt Handpumpe) und durch Eigenbeitrag der Bevölkerung konnten mit dem bisher überwiesen Budget von 4 200 Euro zwei Brunnen erstellt werden.
Das war nicht zuletzt auch ein wichtiger Beitrag für den Dorffrieden: Der erste Brunnen ist in der christlichen Gemeinde des Dorfes angesiedelt, der zweite im moslemischen Teil. Auf diese Weise tragen wir auch zur Verständigung der beiden Religionen im Senegal bei.